Lieblingssinfonien
Die Liste ist alphabetisch nach dem Anfangsbuchstaben des Nachnames des Komponisten sortiert. Es sei erwähnt, dass einige der Beinamen meiner Phantasie entsprungen sind - ich überlasse es dem geneigten Leser herauszufinden, welche das sind...
Ludwig van Beethoven: 1. Sinfonie
("Die kleine Lustige")
Ludwig van Beethoven: 9. Sinfonie
("Seid umschlungen, Millionen")
Anton Bruckner: 5. Sinfonie
("Die Großartige")
Anton Bruckner: 7. Sinfonie
("Wagner-Requiem")
Anton Bruckner: 9. Sinfonie
("Samale/Mazzuca/Phillips/Cohrs")
Edward Elgar: 2. Sinfonie
("Die äußerst Englische")
Joseph Haydn: 98. Sinfonie
("Die mit dem Cembalo")
Joseph Haydn: 101. Sinfonie
("Die Uhr")
Joseph Haydn: 102. Sinfonie
("Die Vorvorletzte")
Charles Ives: 2. Sinfonie
("Die Zitatenreiche mit dem merkwürdigen Ende")
Wolfgang Amadé Mozart: 26. Sinfonie
("Die kleine g-Moll")
Wolfgang Amadé Mozart: 41. Sinfonie
("Jupiter-Sinfonie")
Franz Schubert: 5. Sinfonie
("O Mozart, unsterblicher Mozart")
Die Sinfonie lernte ich erst richtig schätzen, als ich sie mal für eine Konzerteinführung für das Philharmonische Staatsorchester Halle analysierte.
Franz Schubert: 9. Sinfonie
("Die große C-Dur")
Gustav Mahler: 2. Sinfonie
("Auferstehungssinfonie")
Gustav Mahler: 6. Sinfonie
("Die Tragische")
Sergej Prokofjew: 7. Sinfonie
("Kindersinfonie")
Die Sinfonie enthält nicht nur einige von Prokofjews schönsten Melodien, sondern auch einige der schönsten Melodien überhaupt...
Alfred Schnittke: 3. Sinfonie
("Die wie immer sehr Eklektizistische")
Dmitri Schostakowitsch: 7. Sinfonie
("Leningrader")
Wenn man mich zwänge, EINE Lieblinssinfonie zu nennen, wäre es höchstwahrscheinlich diese. Ich finde, der Beginn der eigentlichen Durchführung des ersten Satzes nach der großen "Bolero"-Episode ist einer der großartigsten Momente der gesamten Musikgeschichte.
Dmitri Schostakowitsch: 8. Sinfonie
("Die düstere Kriegssinfonie")
Dmitri Schostakowitsch: 9. Sinfonie
("Die lustige Nachkriegssinfonie")
Richard Strauss: Eine Alpensinfonie
("Eine Alpensinfonie")
Igor Strawinsky: Sinfonie in Es
("Doch, das ist Strawinsky!")
Man spürt noch deutlich den Einfluss seines Lehrers Rimsky-Korsakow - wie noch bis zum "Sacre du Printemps" - die Sinfonie gemahnt aber meines Erachtens noch mehr an Glasunow: Man vergleiche nur mal den Anfang von dessen achter Sinfonie mit dem dieser hier und sage mir, ohne zu erröten, dass da keine Ähnlichkeit in Gestus und Sprache besteht...
In seinen Erinnerungen an die Uraufführung im Jahre 1907 erzählt Strawinsky denn auch, das einzige schlechte Omen sei Glasunow gewesen, der hinterher zu ihm gekommen sei und gesagt habe: "Sehr nett, sehr nett!"
Igor Strawinsky: Sinfonie in C
("2. Sinfonie")