LARS J. LANGE


Komponist, Arrangeur, Musiker, Autor

 

Lieblingskomponisten

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Josef Haydn (1732-1809)

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Richard Wagner (1813-1883)

Wagner ist eine höchst seltsame historische Person, deren Spektrum vom inhaftierten Revolutionär über den Verteidiger der Musik Mendelssohns bis zum präfaschistischen Judenhasser reicht. Seine Musik für sich betrachtet ist aber toll, obwohl gerade die frühen Werke sehr an den - ähnlich wie Mendelssohn von Wagner anfangs verehrten, später verachteten - Meyerbeer gemahnen...

Gustav Mahler (1860-1911)

Charles Ives (1874-1954)

Mit Charles Ives und seinem eigenartigen Schwanken zwischen klassisch-romantischer Tradition und ebenso verspielter wie verrückter Modernität fühle ich mich irgendwie seelenverwandt...

Igor Strawinsky (1882-1971)

Strawinksy ist meines Erachtens der Inbegriff des modernen Komponisten, von seinen Collage- und Montagetechniken über seinen geistreichen Neoklassizismus bis zu seinen Experimenten mit der Dodekaphonie, hat er immer wegweisende Werke komponiert, die nicht umsonst großenteils mittlerweile als klassische gelten.

Sergej Prokofjew (1891-1953)

George Antheil (1900-1959)

"...even if Antheil isn't exactly the American Shostakovich, I would see no real harm if the Russians suddenly began calling Shostakovich the Russian Antheil." (Louis Bancolli, New York World Telegram, 5.1.1949) Die Ähnlichkeit mit Schostakowitsch ist in der Tat frappierend - es nimmt also nicht gerade Wunder, dass Antheil zu meinen Lieblingskomponisten zählt...

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)

Schostakowitsch ist für mich so etwas wie der würdige Erbe Mahlers. Um eine Idee der Seelenverwandschaft dieser beiden Komponisten zu bekommen, empfehle ich, das erste Scherzo aus Mahlers zehnter Sinfonie mit den Scherzi Schostakowitschs (beispielsweise in der achten Sinfonie) und das Scherzo aus Schostakowitschs fünfter Sinfonie mit Mahlerschen Scherzi zu vergleichen.

Benjamin Britten (1913-1976)

Britten ist meines Erachtens einer der größten Opernkomponisten aller Zeiten.

Sir Malcolm Arnold (*1929)

Von mir erst recht spät durch die billige Naxos-Box mit seinen Sinfonien entdeckt gehört dieser Brite bereits zu meinen Lieblingskomponisten, weil seine Musik witzig und unterhaltsam ist - eine Tugend, die bei vielen anderen zeitgenössischen Komponisten allzu oft in Vergessenheit zu geraten pflegt. Sympathisch finde ich auch, dass er nicht am Klavier komponiert, denn: "If you compose at the piano you'll compose things like Liszt..."

Alfred Schnittke (1934-1998)